Höchste Präzision und Dynamik bei möglichst geringer Eigenenergie. Die geistigen Prinzipien des Aikido sind in hohem Maße verinnerlicht.
Frei gewähltes, komplexes Thema zu den geistigen, erzieherischen oder technischen Grundlagen des Aikido.
Einreichung zusammen mit den Anmeldeunterlagen in vierfacher Ausfertigung bei BPA (mind. 6 Wochen vor dem Prüftermin).
Die Prüfer bewerten die Hausarbeit vorab; bei Nichtbestehen wird der Prüfling mind. 2 Wochen vor der Prüfung informiert.
Die schriftliche Hausarbeit gilt als bestanden – alle Prüfer bewerten mit "bestanden". Die Hausarbeit muss nicht eingereicht werden.
(POD-DAB 5.2.1 – nur beim 5. Dan ist die Trainer-Lizenz B relevant; beim 1. und 2. Dan reicht bereits Trainer C aus.)
Der Prüfling gestaltet diesen Abschnitt völlig frei – z. B. als Kata, als freie Technikfolge, als thematische Demonstration einzelner Prinzipien oder Elemente des Aikido.
Dieser Abschnitt bietet dem Prüfling die Möglichkeit, seine persönliche Aikido-Philosophie und seinen Stil zum Ausdruck zu bringen. Die Prüfungskommission bewertet die Qualität der Darstellung, die Kohärenz der gezeigten Prinzipien und die technische Reife.
8 frei gewählte Formen – jeweils 2 pro Variante. Im Gegensatz zum 4. Dan (feste Kombinationen) sind beim 5. Dan alle Kombinationen frei wählbar.
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Variante
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Anzahl
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Auswahl
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Beschreibung
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| gR/gT | 2 | Frei wählbar | Gleiche Rollen, gleiche Technik: Nage-Uke-Rollen bleiben konstant, Technik wird wiederholt |
| wR/gT | 2 | Frei wählbar | Rollentausch, gleiche Technik: Uke wird Nage und wendet dieselbe Technik an |
| gR/wT | 2 | Frei wählbar | Gleiche Rollen, wechselnde Technik: Nage antwortet auf den Konter mit einer anderen Technik |
| wR/wT | 2 | Frei wählbar | Rollentausch und andere Technik: die komplexeste Variante |
| Gesamt: 8 Formen | Alle Kombinationen sind vom Prüfling frei zu wählen | ||
Sieben Grundtechniken zum Führen eines bewaffneten Angreifers mit einem der folgenden Waffen (frei gewählt):
Der Prüfling wählt eines der drei Werkzeuge und zeigt 7 Grundtechniken. Im Mittelpunkt steht das harmonische "Führen" des bewaffneten Angreifers – nicht die Konfrontation.
Morote-waza = Techniken, bei denen der Uke mit beiden Händen greift (z. B. Morote-tori, Ryote-tori in verschiedenen Varianten) oder mehrere Punkte gleichzeitig kontrolliert.
Der Prüfling wählt 6 Formen frei.
Auf diesem Niveau erwartet die Prüfungskommission eine souveräne Beherrschung auch komplexer Greifsituationen – mit minimalem Kraftaufwand und maximaler Wirkung.
Modus: Kakari-geiko – ernsthafte, intensive Angriffssimulation durch 3 Ukes.
Das höchste Anforderungsniveau: drei gleichzeitige intensive Angriffe müssen mit höchster Präzision, Dynamik und geringstmöglicher Eigenenergie aufgelöst werden. Die Technik muss vollständig automatisiert und die Bewegung fließend sein.
Regelfall (6.1): Personen ab 65 Jahren mit mindestens 1. Kyu können auf Dan-Grade (1.–5. Dan) ohne technische Prüfung graduiert werden – Voraussetzung ist besonderes ehrenamtliches Engagement für das Aikido im DAB.
Anschlussgraduierungen (8.3): Wer den 5. Dan durch eine praktische Prüfung erlangt hat, kann höhere Grade ab einem Mindestalter von 45 Jahren durch Graduierung erhalten. Alle weiteren Grade ab dem 6. Dan werden ausschließlich durch Graduierung vergeben – keine praktischen Prüfungen mehr.
Anträge auf Graduierung stellen: Mitglieder, Organe des DAB oder Mitglieder der Technischen Kommission. Entscheidung durch die TK in geheimer Abstimmung.