Mit ✓ 2. Dan markierte Techniken/Kombinationen sind Pflichtinhalt.
Die theoretische Prüfung gilt als bestanden – alle Prüfer bewerten mit "bestanden". Kein weiterer Nachweis erforderlich.
Methodische Übungsreihe oder Ganzheitsmethode (mit Uke, max. 20 Min.). Technik aus dem 1. Dan-Programm wird durch den Vorsitzenden der Prüfungskommission festgelegt.
Kriterium (Vorgabe Prüfungskommission): z. B. Aikido als Botschaft des Friedens, Effizienzhierarchie, Bedeutung von Kata oder Hara.
Form der Aikido-Bodentechniken (Katame-waza) – beide Partner kniend.
Hinweis: Beim 1. Dan wird Aiki-no-kata im Stand ausgeführt. Ab dem 2. Dan beide Partner im Kniesitz (Za-ho). Diese Unterscheidung ist prüfungsrelevant.
Nage (Tori) kniet im Kniesitz (Za-ho), Uke steht und greift an. Die nachfolgende Tabelle zeigt alle geforderten Kombinationen gemäß POD-DAB.
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Technik
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Katate-tori
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Ryote-tori
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|---|---|---|
| Shiho-nage | 2. Dan | 2. Dan |
| Kaiten-nage (uchi) | 2. Dan | |
| Kaiten-nage (soto) | 2. Dan | |
| Tenchi-nage | 2. Dan | |
| Sumi-otoshi | 2. Dan | |
| Ude-kime-nage | 2. Dan | |
| Ude-osae (Ikkyo) | 2. Dan |
Insgesamt 8 Kombinationen (7 Techniken × 1–2 Angriffe). Quelle: POD-DAB 2.2.4
Mindestens sechs Grundtechniken zur Anwendung des Jo.
Der Prüfling führt die Techniken mit dem Jo aktiv aus.
Mindestens sechs Grundtechniken zur Abwehr von unterschiedlichen Angriffen mit dem Jo (durch Uke).
Unterschiedliche Angriffsformen werden erwartet.
Modus: Kakari-geiko – ernsthafte, intensive Angriffssimulation durch 1 Uke.
Unterschied zum 1. Dan (Ju-no-geiko = weiche, harmonische Ausführung): Beim 2. Dan erwartet die Prüfungskommission bereits eine robustere, dynamischere Angriffssimulation.